war das Motto des sonntäglichen Kampfes mit den Recken Coswiger Tus. Ein durchweg spannender Kampf endete schlussendlich mit einem "leistungsgerechten" Remis.
Wir spielten in nur leicht veränderter Aufstellung (Robby anstelle von Weuni) und nach überstandener Eröffnung sah es überwiegend gut aus. Robby und Guido erzielten optische Übergewichte gegen die Coswiger Nur-nicht-im-Zentrum-Aufbauten und an den anderen Brettern waren mit Ausnahme meines Brettes ebenfalls keine Nachteile zu entdecken. Als Markus dann noch einen Minoritätsangriff gegen den Neu-Magdeburger und Bowling-Gott Alexander Worch ankündigte und Willi einen Bauern gewann, schien alles auf einen entspannten Sonntag hinauszulaufen, was im Ausspruch “Jens, warum guckst Du eigentlich so ernst?” des Geburtstagskindes gipfelte. Leider wurde ich als Mannschaftsleiter in den letzten Spielen nicht häufig von meinen Mitstreitern verwöhnt, weshalb ich a) dem Frieden nicht so recht trauen wollte und b) bald eine Antifalten-Creme für mein Stirn benötige, denn es zeigte sich, das mein Misstrauen gerechtfertig war. Zwar konnte der Mc noch die Führung schießen, aber Robby, Pavel und Robert steuerten leider nur Ergebnisse im Rahmen der Erwartung bei. Als dann auch noch frAnk seinen Geburtstagspunktekuchen mit seinem Gegner teilte, schaute ich schon sorgenvoller auf die Bretter von Guido und Flash, da mein Bauernquadrat B6-C6-B5-C5 die Mehrfigur des Gegners nicht recht aufzuwiegen vermochte. Plötzlich ein tiefes Grollen und die Gewissheit, dass irgendetwas am ersten Brett schief gelaufen war und Fischer-Fan Patrick unserem ersten Brett den Punkt abgerungen hatte. Da Jens das Jens-Duell auch gewann, ich aber der andere Jens war, lagen wir wie am Vortag nach der Zeitkontrolle auf einmal 3:4 zurück und an einen Sieg war nicht mehr zu denken. Mit Guidos Mehrqualität lief es aber wieder sicher auf das 4:4 hinaus, abgesehen von der Tatsache, dass der Springer den Turm zwei Züge lang schlagen konnte. Anscheinend haben meine Mannschaftskameraden das Mittel gegen meinen Haarausfall gefunden und sorgen nun freudestrahlend dafür, dass mir graue Haare wachsen. Die 2:2 Mannschaftspunkte des Wochenendes sind wahrscheinlich zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig. Hmm, wo ist das nächste Phrasenschwein?
Der Parallelkampf Rochade gegen Ebersbach war wie immer von horrender Zeitnot Maikis geprägt, über die sogar Robert den Kopf schüttelte[1], und von spannender Partieausgängen vor allem an den ersten Brettern gekennzeichnet. Mike und Wagi mussten so manche Klippe umschiffen, bis sie ihre Siege eingefahren hatten. Zwischendurch liebäugelte so mancher Ebersbacher sogar mit einem Sieg oder wenigstens mit einem Punktgewinn, aber anscheinend war das Glück am Samstag schon aufgebraucht.
“Disco, Hottentotten, ... Blaues Licht, rotes Licht, grünes Licht, gelbes Licht”
Gesamter Text des besten Hits der neuen Lieblingsband meines Kumpels Maiki.
Übrigens die erste Band, wo die Fans besser singen als der
Sänger.
Anmerkung der Redaktion: Wer einen Eindruck von diesem Hit bekommen
will, kann von Hierschbiet
auf der zugehörigen
MySpace-Seite
einen akustischen und visuellen Eindruck bekommen, wir hatten eher
erwartet, dass hier zudem der Song “Kaffee ist kein Erfrischungsgetränk,
es ist ein Muntermacher” als Guidos Motto vorgestellt wird,
für "Nackig ist besser, jawoll!", bot sich ja keine
Königsstellung so richtig an.
“Wir haben eine Bobby Fischer Gedenkpartie gespielt!”
“Es haben ja auch alle Mannschaften zu seinen Ehren auf den Einsatz von Frauen verzichtet.”
Nudel zu Patrick über seine Samstagspartie,
Patrick in Erwiderung, wie er Bobby in seinem Andenken behält.
“Mann, Guido hat IMMER interessante Stellungen auf seinem Brett!”
Mc offenbart sich als Fan unseres Neuzugangs.
“Ich hab Dein Buch!”
“Ich auch!”
Maiki und Nudel, an Christian Bauer gerichtet, über das von ihm
geschriebene Spanisch á la Fischer, beim Abendbrot.
“Wir stehen vor USV I!”
Die Ebersbacher freuen sich über Teilerfolge am 6. Spieltag.
“Am Weihnachts-Blitzschachturnier für Vierermannschaften in Gaußig am 23.12.2007 nahmen auch dieses Jahr wieder 2 Mannschaften aus Ebersbach teil. Die 1. Mannschaft (Mike, Rainer, Christian, Volker) belegte in der A-Gruppe den 7. Platz unter 21 Mannschaften.”
Offensichtlich verstärkte Mike Stolz an meiner Stelle die Recken beim Gaußiger Blitzturnier.
Fundstück auf der Homepage des SV Ebersbach.
“Mensch Nudel, das war der erste Kampf Maikis ohne Zeitnot, ich
danke dir! Ich habe ihm vor der Partie gesagt, er soll immer fünf
Minuten mehr auf der Uhr haben als der Gegner und
er hat es geschafft.”
Meister Zumpe traute seinen Augen kaum.
“Quadratisch, praktisch, gut!”
Robert O. zerstreut Flashs Bedenken, dass das Bauernbündel b6,b5,c5,c6
von Windel evtl. keine Figur wert sei!
“War scharf!”
Mike Stolz Standardantwort auf die Frage skeptischer Kiebitze, ob er in Zeitnot nicht 'sehr bedenklich' gestanden hätte