In retrospect it becomes clear that hindsight is definitely overrated!I've seen the future, brother; it is murder.Listen crowd, I'll tell you everything.
Though I have to say I don't know much.We can only see a short distance ahead, but we can see plenty there that needs to be done.Die Zukunft ist vorbestimmt, aber die Vergangenheit ist gestaltbar.The best way to predict the future is to invent it.Wir werden also auch dort wieder versuchen, das Gravitationsgesetz außer Kraft zu setzen. Unsere Aufgabe ist es, in der Sahara Salat anzupflanzen. Wir müssen was unmöglich Scheinendes hinkriegen zu versuchen, und vielleicht haben wir am Ende eine grüne Oase. Diese Chance sollten wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln nutzen...
An Abgängen gegenüber der Mannschaft, die aus der zweiten Liga abgestiegen ist, hat man nur FM Schöneberg zu Lok Leipzig I zu beklagen. Ansonsten gab es einige Umsortierungen unter annähernd gleichstarken Spielern. Neues Spitzenbrett ist FM Voigt, WFM Ohme ist an Brett 2 und FM Hendrik Hoffmann an Brett 3 aufgerückt. Weiter spielten in der ersten Runde gegen die eigene zweite Mannschaft FM Liedtke, FM Rausch, FM Schunk, Doberitz und Meissner die zusammen auch die nominellen ersten 8 Bretter bilden. FM Zesch und FM Fischer stehen noch als Ersatz zur Verfügung, wobei letzterer in der vergangenen Saison nur zu einem Einsatz in der ersten Mannschaft kam. Die restlichen Spieler sollen wohl äußerst selten zum Einsatz kommen.
Mein klarer Aufstiegsfavorit. Allerdings schwächt ein wenig, dass die eigene zweite Mannschaft in der gleichen Liga spielt und dadurch gute Ersatzspieler nicht zur Verfügung stehen. USV Halle und Rochade Magdeburg können zwar vermutlich lange mitspielen, aber am Ende wird sich wohl der Favorit durchsetzen. In der 8.Runde steht das Spiel gegen Halle an, in der 9.Runde das Spiel gegen Rochade. Dann sollte der Aufsteiger (ziemlich) klar sein.
In der ersten Runde spielte man in der Aufstellung GM Malich, FM Stolz, Wagner, Hoffmeyer, Niering, Seibicke, Von Hassel und Homburg. Normalerweise sollte an Brett 5 Jäger zum Einsatz kommen und eine zusätzliche Option ist auch noch der Einsatz von WIM Horvath an Brett 3. Kuna wird eventuell auch als Ersatzspieler zu Einsätzen kommen.
Neuzugang GM Malich vom Absteiger Naumburger SV als sichere Bank am Spitzenbrett ist eine deutliche Verstärkung, so dass sogar eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr möglich ist. Die Youngster Jäger und Homburg haben zudem noch Steigerungspotential. Am Ende wird es Platz 2 oder 3 werden, aber lange kann man mit dieser Mannschaft um Platz 1 mitspielen.
Neues Spitzenbrett ist FM Dr.Höpfl, der mit FM Becker getauscht hat, danach folgt FM Neukirch. FM Reipsch kam in der Vergangenheit nur in ca. der Hälfte der Spiele zum Einsatz und fehlte in der ersten Runde. Von der eigenen zweiten Mannschaft kommt Heyder, dafür ist Engelmann nach einer schlechten Saison weiter nach hinten gerutscht. Ferner spielten in der ersten Runde noch Luther, Puls und WIM Jahn. Als Ersatzspieler stehen mit FM Csulits, IM Liebert, Gregor und Dietze erfahrene Hasen zur Verfügung.
Gegenüber dem Vorjahr hat man den Vorteil, dass die eigene zweite Mannschaft nicht mehr in der gleichen Liga spielt, so dass jetzt einige Spieler der zweiten Mannschaft zur Verfügung stehen. Ansonsten gilt für Halle gilt das Gleiche wie für Rochade: Am Ende wird es Platz 2 oder 3 werden, aber mit dieser Mannschaft kann man lange um Platz 1 mitspielen.
In der ersten Runde spielten Schütze, Martin Schuster, FM Matthey, Schindler, Spreng, Bilawer und Mertens und Schäfer. Natürlich hat man am Spitzenbrett noch Pröhl bzw. an 3 noch WGM Reizniece zur Auswahl, die restlichen Spieler werden eher sporadisch zum Einsatz kommen.
Neuzugang Christian Schindler kommt vom SK Dessau, dafür spielt Klyszcz für den SC Heusenstamm (Landesklasse Ost Hessen). Kandidat für Platz 4 oder 5, da im Gegensatz zu Halle oder Rochade die Ersatzbank schwächer ist. Sollten mehr Ersatzspieler gebraucht werden, kann es auch mal nur Platz 6 oder 7 werden; nur wenn alles optimal läuft, dann kann man auch um Platz 2 mitspielen, für mehr müsste die Mannschaft stets in Bestbesetzung spielen, woran ich nicht glaube.
Zum Auftakt spielten Escher, FM Klawa, Schweitzer, Böttger, Eckehard Pönisch, Piotraschke, Egmont Pönisch und Merker. Seltene Ersatzspieler sind wohl Scheurer, Liebscher oder Wolf.
Durch Neuzugang Lukas Böttger von Dresden-Leuben ist die Mannschaft noch etwas stabiler, dafür ist Teichgräber zum SV Lok Engelsdorf gewechselt. Nachdem Platz 4 im Vorjahr etwas über der Erwartung lag, wird diese erfahrene Mannschaft dieses Jahr wieder um die Plätze 5 bis 7 spielen.
In Runde 1 spielten Andre, Schöne, Offinger, Rothe, Paul, Windelband, Zeuner und Willberg. Die Mediziner Schlichthaar und CM Dr.Quist sind ebenso wie Igonin, Schwenke, Großmann oder auch Alexander Worch gute Einsatzmöglichkeiten, während Florian Brüggemann nur bei besonderen Spielen zum Einsatz zu kommen scheint.
Die Neuzugänge Maria Schöne und Johannes Paul bringen frisches Blut und Spielstärke mit in die Mannschaft, an Abgängen ist z.B. Volker Baur in die oberschwäbische Heimat zum SF Mengen zu verzeichnen. Einige Spieler haben auch noch Potential sich weiterzuentwickeln oder zumindest die Vorsaison vergessen zu lassen. Und nach einer schlechten Saison folgte in der Oberliga bisher immer eine gute Saison - und umgekehrt. Nachdem die letzte Saison mit Platz 10 in die Kategorie "schlecht" fällt, wäre eine gute Saison an der Reihe. Realistisch ist Platz 5 bis 8. Das Auftaktprogramm bis Runde 5 ist mit Halle, Löberitz, Leipzig-Gohlis I und Rochade wieder hart.
Die Auftaktniederlage kassierten Weitzer, FM Dr.Braun, Römling, Limpert, Greger, Dobierzin, Sonntag und Gerhardt. Es fehlten Müller und Schultz, die beide in der ersten Mannschaft zum Einsatz kamen, ferner Schirrmeister und Wolfgang Just. WFM Anet Gempe und Attig kommen vielleicht auch zu einem vereinzelten Einsatz.
Wichtig wird sein, wie viele Ersatzspieler man an die erste Mannschaft abgeben muss. Schwer vorherzusagen, daher mit Platz 4 bis 9 eine große Spanne.
Beim Auftaktremis gegen AEM spielten GM Lechtynsky, FM Kesik, Graf, Schuh, Böhm, Kregelin, Brechlin und Nestler. Es fehlten Jahnel und FM Barth. Letzterer spielte auch in der vergangenen Saison nur selten, der Rest kam in der ersten Mannschaft im vergangenen Jahr nicht zum Einsatz; Delling und Priepke spielten auch nicht alle Spiele in der zweiten Mannschaft, wo Geracik fast und Lübke ganz durchspielten.
Hoyerswerda hat in den 90er schon einige Jahre Oberliga gespielt und einige Akteure von damals sind noch an Bord. Die Mannschaft ist andererseits nicht die Jüngste, besitzt kaum noch Steigerungspotential und spielt mit dem Stamm, der letztes Jahr Sachsenmeister wurde. Trotzdem ein guter Aufsteiger, der sich halten sollte und auf Platz 6 bis 9 landen wird. Hält meines Erachtens die Tradition zumindest eines guten Aufsteigers auch dieses Jahr hoch.
Einen gelungen Auftakt feierten IM Machelett, FM Haskamp, Darr, Zipfel, Bräuer, Horatschek, Kloß und Missbach, d.h. es fehlte wie schon oft im vergangenen Jahr Neidig, zudem fehlte Middelhoff. Mögliche Ersatzspieler sind noch Rauhut oder auch Dr.Thoele.
Der letztjährige Aufsteiger schaffte mit Glück und Geschick sich im Abstiegskampf zu behaupten. Mit der Verstärkung am Spitzenbrett durch IM Machelett vom Bundesligaabsteiger Erfurter SK sollte die Grundlage gelegt sein, sich wiederum zu behaupten, den Verein verlassen hat dagegen Steinmetzer in Richtung der Schachfreunde Brackel 1930. Ich erwarte die Mannschaft auf den Plätzen 7 bis 10, spätestens nach Runde 7 weiß man mehr, wenn man die Magdeburger Punktlieferanten hatte.
Bei der Auftaktniederlage waren Miroslav Bores, Dr.Hollstein, Maik Richter, FM Völfl, Brauer, Roman Bores, Leipert und Volker Richter im Einsatz, es fehlte also das Spitzenbrett FM Kucera. Noack, Dalecky, Duran oder auch Sykora werden wohl wie in der Vergangenheit seltener zum Einsatz kommen.
Praktisch die gleiche Aufstellung und die gleiche Mannschaft. Letztes Jahr war es eine kleine Zitterpartie, da erst am vorletzten Spieltag das Abstiegsgespenst vertrieben werden konnte. Zumindest eine ähnliche Zitterpartie dürfte es wieder werden, da einige Mannschaften sich im Gegensatz zu Ebersbach verstärkt haben. Eine Mannschaft für die Plätze 7 bis 10, die Runden 2 bis 5 werden schon deutlich zeigen, in welche Richtung der Zug fahren wird.
Gegen die eigene erste Mannschaft spielten in der ersten Runde Fuchs, Klemm, Otto, Dr.Schötzig, Franziska Beltz, Hentze, Schellig und FM Peters. Es fehlten Ulms und Schirmer. Ob die weiteren Ersatzspieler wie Starke wieder zu seltenen Einsätzen kommen, kann ich nicht beurteilen.
Leipzig II hat nur einen kleine Malus dadurch, dass die eigene erste Mannschaft in der gleichen Liga spielt, da man bei der ersten Mannschaft darauf baut, dass man kaum Ersatzspieler brauchen wird. Die Mannschaft ist wohl leicht schwächer (Abgang von Natsidis) als in der Vorsaison und daher Anwärter auf Platz 8 bis 11. Nach der ersten Doppelrunde mit den Spielen gegen Jena und Sangerhausen weiß man wohl Genaueres.
In der ersten Runde spielte man mit Strache, Hillmann, Bollmann, Duchrow, Günther, Richter, Brüning und Bürckner, d.h. es fehlte an Brett 2 Lieder. Banisch spielte die letzten Jahre nur sehr selten, in der Landesliga kamen im letzten Jahr noch Korte und Pastrik zum Einsatz.
Eine sehr junge Truppe mit den Neuzugängen Hillmann (vom letztjährigen Absteiger Naumburg) und Bollmann (von SSV Vimaria 91 Weimar 2, früher für AEM) mit Potential für die Zukunft, die trotzdem schwer gegen den Abstieg kämpfen muss und auf Platz 10 bis 12 landen wird. Einige Überraschungen sind trotzdem nicht ausgeschlossen, trotzdem spielt man wohl die gleiche Rolle wie Merseburg und Halle II in den vergangenen Jahren: Einige zum Teil überraschende Punkte werden eingefahren werden, einige arrivierte Mannschaften werden hingegen glückliche Siege einfahren, und am Ende wird es nicht reichen. Im Abstiegsfalle progostiziere ich schon mal den direkten Wiederaufstieg.
Reyk Schäfer hat - wie eingangs erwähnt
- in der Vorschau schon fast alles gesagt.
Ich beschränke mich daher auf das, was ich besser kann und
versuche, die Wahrscheinlichkeiten
abzuschätzen.
2. Bundesliga West: Oberursel hat in meinen
Augen eine ziemlich geringe Chance nicht abzusteigen,
Hofheim spielt
höchstens um den Aufstieg, vermutlich aber auch das nicht, was
sich nach dem zweiten Spieltag schon zu bestätigen scheint.
Wenn könnte Oberursel hinter sich lassen?
Koblenz durchaus, mit viel Glück auch
vielleicht Dortmund und eventuell noch Münster, wenn bei letzteren die Holländer in
den entscheidenden Spielen fehlen, aber danach sieht es nach
zwei Spieltagen nicht aus. Hofheim höchstens 10% Wahrscheinlichkeit für
Abstieg, dagegen Oberursel höchstens 10% Chance Abstieg
zu vermeiden.[1]
2. Bundesliga Ost:
Erfurt und Aue spielen um den Aufstieg, eventuell (eher nicht) spielt Bindlach
auch darum mit, aber wollen die überhaupt aufsteigen?
Falls die Spitzenbretter seltener
spielen, dann geht es bei Bindlach wie beim Rest der Liga vor
allem darum nicht abzusteigen.
Im ersten (günstigeren) Szenario lasse
ich der Einfachheit halber trotzdem
Bindlach weg und nehme von den restlichen
7 Mannschaften
Passau,
Forchheim,
Leipzig-Mitte,
Plauen,
Chemnitz,
Rotation Pankow und
Schöneck
an, dass jeder die gleiche Chance hat nicht abzusteigen.
Im zweiten (ungünstigeren) Szenario nehme ich an, dass von den 5
Mannschaften
Plauen, Lok Leipzig, Chemnitz, Pankow und Schöneck jeder die gleiche
Chance hat, nicht abzusteigen.
Mit den elementaren Regeln für Wahrscheinlichkeiten, wie man sie in
guten Gymnasien oder in Vorlesungen wie
"Einführung in die Stochastik"
vermittelt bekommen sollte, ergeben sich damit
folgende Wahrscheinlichkeiten für die Gesamtzahl der
Absteiger aus den 2.Ligen:
kein Absteiger: 0.3% bzw. 0%,
daher sehr unwahrscheinlich,[2]
ein Absteiger: 5.4% bzw. 0%, also nur unter sehr glücklichen Umständen
möglich,[3]
zwei Absteiger: 33.0% bzw. 5.4%,
folglich relativ wahrscheinlich,[4]
drei Absteiger: 46.3% bzw. 52.8%,
sind sehr gut möglich[5],
während
vier Absteiger: 14.0% bzw. 38.2%,
auch relativ wahrscheinlich[6] und
zuletzt
fünf Absteiger: 1% bzw. 3.6%,
also zum Glück
unwahrscheinlich ist[7].
Was bedeutet das für die Absteigerzahl in unsere Liga? Gehen
wir vom günstigsten noch irgendwie wahrscheinlichen Fall von einem
Absteiger insgesamt in unsere beiden Staffeln aus. Dann spielen die
beiden vorletzten Mannschaften ein Relegationsspiel. Bei zwei Absteigern
aus den zweiten Ligen steigen je zwei Mannschaften ab, bei drei
Absteigern müssen die beiden drittletzten Mannschaften ein
Relegationsspiel machen, bei vier Absteigern steigen je drei
Mannschaften ab.
Und in den unwahrscheinlichen, aber theoretisch möglichen Fall
von fünf Absteigern müssen die beiden viertletzten
Mannschaften ein Relegationsspiel machen.
Es bleibt also zu hoffen, dass Hofheim rechtzeitig den Nicht-Abstieg
klar macht, damit wenigstens der viertletzte Platz als sicher gelten
kann, ansonsten gilt wieder der Spruch von
der Ausgeglichenheit der zweiten Bundesliga Ost
und der Befürchtung, dass
vor der letzten Runde nicht klar ist, ob der
drittletzte Platz in der Oberliga vielleicht noch
zur Relegation berechtigt.
Fazit: Es werden 2 bis 4 Absteiger, am wahrscheinlichsten sind 3
Absteiger.
Damit ist der drittletzte Platz definitiv sehr unsicher, wenn
man den Abstieg vermeiden will.