apl. Prof. Dr. Frank Werner

Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Institut für Mathematische Optimierung


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Reise zur EURO XXIV in Lissabon/Portugal im Juli 2010

Vom 10.7. - 18.7.2010 war eine Reise nach Portugal mit der Teilnahme an der EURO XXIV in Lissabon angesagt. Der Flug erfolgte mit Lufthansa bzw. genauer gesagt mit Eurowings ab Düsseldorf. Eurowings hat jetzt eine sehr junge Flotte ganz neuer Canadair Regionaljets CRJ 900. Zunächst stand die Teilnahme an der Konferenz vom 11. - 14.7.2010 in der Universität von Lissabon an. Das ist inzwischen eine Riesenkonferenz mit 48 parallelen Sitzungen und knapp 3000 Teilnehmern. Die von mir geleitete Sitzung fand am Nachmittag des 12.7. und mein eigener Vortrag am Nachmittag des 14.7. statt. Zunächst ein paar Eindrücke aus Lissabon.


Unser Hotel VIP Inn Berna befand sich ganz in der Nähe der Stierkampfarena Campo Paqueno, wo auch gleich eine Metrostation war.


Dieses Bild enstand im Park der Nationen, wo 1998 die Expo stattfand. Heute gibt es da einen Erholungspark, ein Oceanium, eine Seilbahn, viele Restaurants und manches andere mehr.


Abendstimmung in Lissabon mit Blick auf die Burg Sao Jorge.


Noch einmal der Torre de Belem, diesmal aber von aussen.


Ebenfalls im Lissaboner Vorort Belem befindet sich ein Kloster.


Ach ja, unbedingt fahren muss man mit der Oldtimer-Strassenbahn Nr. 28, eine echte Touristenattraktion (am besten an der Endstelle einsteigen, damit man einen Sitzplatz bekommt). Manchmal kommt man aber nicht bis zur anderen Endstelle (ca. 45 bis 50 Minuten). Bei uns waren unmittelbar voraus gleich zwei Unfälle passiert, und dann heisst es aussteigen und laufen (That's Portugal).


Abschliessend noch ein Foto vom Aussichtspunkt St. Lucia, aber nicht wie üblich auf den Tejo sondern aufs Hinterland.


Vom 15.7. bis zum Morgen des 18.7. ging es dann drei Tage zu viert durch Portugal (meine russische Fraktion aus Moskau hat mich begleitet: Alexander Lazarev mit Frau sowie mein aktueller Postdoc Evgeny). Der von mir gebuchte Mietwagen vom Typ Seat Leon oder ähnliches entpuppte sich dann als schwarzer Mercedes A 160, der eigentlich auch nur bedingt für 4 Personen Gepäck fasst. Auch ist die Farbe schwarz für den Mittelmeerraum etwas unpassend - man fühlt sich wie in der Sauna - aber wenigstens hat sich die Klimaanlage im Gegensatz zu der im Zug der DB nach Düsseldorf nicht verabschiedet. Ein erster Halt war am Cabo de Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands (oben im Bild).


Über Sintra, Mafra, Obidos (portugiesisches Rothenburg) ging es dann weiter nach Nazare. Im Bild hat man einen Blick auf den breiten Sandstrand des Ortes. Unsere erste Übernachtung unterwegs war in Santa Maria da Feira im Hotel Feira Pedra Bela. Nach der Ankunft gegen 20.30 Uhr und dem Check-In war dann noch ein Abendessen am Ozean im Badeort Espinho angesagt. Gegen 23 Uhr waren wir dann wieder im Hotel.


Am nächsten Tag ging es nach einem Aufenthalt in Porto und am Ozean in Vila do Conde dann weiter in den Norden bis an die spanische Grenze. Im Bild sieht man das Zentrum von Viano de Castelo. Danach wurde noch kurz in Caminha am Grenzfluss Minho, Povoa de Varzim (mit erneutem Versuch, den Atlantikwellen zu trotzen) und Braga (Abendessen mit direktem Blick auf die Kathedrale) Station gemacht, bevor es zurück nach Santa Maria da Feira ging, wo wir kurz nach 23 Uhr ankamen.


Am Sonnabend (17.7.) ging es dann von unserem Hotel in St. Maria da Feira zunächst weiter nach Aveiro, wegen der Kanäle auch als portugiesisches Venedig bezeichnet.


Hier waren wir im Bucaco Wald, ganz sicher eine der schönsten Anlagen Portugals. Im Bild hat man auch einen Blick auf das Kloster sowie das Royal Palace Hotel.


Unweit des Bucaco Waldes befindet sich Coimbra mit einer der ältesten Universitäten Europas. Eigentlich hätte ich im September auch noch eine IFAC Konferenz an genau dieser Universität, bei der ich im Programmkomitee bin, aber da ich fast zur gleichen Zeit schon an einem Scheduling Workshop in Frejus an der Cote d'Azur teilnehmen werde (einen Bericht zu dieser Reise findet man hier), lässt sich Coimbra dann leider nicht realisieren, so dass ich mir wenigstens jetzt den Ort ansehen wollte. Das Bild oben entstand übrigens im Zentrum von Coimbra - inzwischen wieder 32 Grad.


Endlich mal ein Strand, an dem das Baden im Meer nicht abenteuerlich (stets starker Wind am Ozean und extrem hohe Wellen - man wird da sehr leicht niedergerissen) war, sondern man uneingeschränkt im Atlantik schwimmen konnte, auch das Wasser hatte ca. 21 Grad. Auf jeden Fall hat das Seebad Figueira da Foz kilometerlange schöne Sandstrände.


Zum Abschluss noch ein Foto vom Kloster Batalha auf dem Weg zurück nach Lissabon. Nach einer Nacht im Leziria Parque Hotel in Vila Franca de Xira und 1310 km mit dem Mietauto ging es dann wieder nach Deutschland.

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Impressum Last updated: 7 Nov 2010